Arbeitnehmer aus der Ukraine – zwischen Polen und Deutschland. Ein Bericht von EWL S.A. und Osteuropastudium der Warschauer Universität

Arbeitnehmer aus der Ukraine – zwischen Polen und Deutschland. Ein Bericht von EWL S.A. und Osteuropastudium der Warschauer Universität

Ein Wendepunkt für Polen. Sind wir bereit?

Wir übergeben Ihnen einen Bericht zu einer weiteren, zweiten Staffel einer der gründlichsten Analysen der Auswirkungen und Bedürfnisse der Arbeitsmigranten in Polen „Ukrainer auf dem polnischen Arbeitsmarkt“, die unter Mitwirkung des Osteuropastudiums der Warschauer Universität erstellt wurde.

Im Vergleich zur Untersuchung aus dem vergangenen Jahr war für uns viel wichtiger, zu versuchen, den polnischen Arbeitsmarkt in den Augen der Migranten im Verhältnis zu anderen europäischen Ländern zu positionieren. Insbesondere Deutschland, das bereits im kommenden Jahr eine Reihe von Mechanismen zur Erweiterung des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Nicht-EU-Bürger einführen wird, ist eine neue Herausforderung, der wir alle entgegentreten müssen.

Parallel sind Faktoren nicht zu übersehen, die uns ermöglichen, die Attraktivität von Polen für Migranten aus der Ukraine positiv zu bewerten. Die Anzahl der Personen, die Polnisch lernen wollen, wächst dynamisch zu und die Anzahl der Migranten, die Deutsch sprechen, ist zugleich sehr gering. Die Ukrainer, die in Polen arbeiten, sind auch damit zufrieden, dass die Kulturen so ähnlich sind, dass Lebenskosten niedriger sind oder dass sie kostenlose Unterkunft bekommen können, wodurch der Status von Polen als Hauptziel der Arbeitsmigration bestätigt wird.

Der deutsche Markt, der gegenüber Migranten offener ist, wird bestimmt für polnische Firmen eine große Konkurrenz sein. Eine teilweise Migration der Arbeitnehmer aus der Ukraine nach Deutschland lässt sich nicht aufhalten, wir sind nicht in der Lage Deutschland im Hinblick auf Gehaltshöhe standzuhalten.

Trotzdem halten wir die neuen Vorschriften für kein „schwarzes Szenario“ für polnische Firmen. Sowohl die Anforderungen gegenüber den Bewerbern um eine Arbeitsstelle in der BRD als auch Sprachbarrieren werden die Skala der Migration aus dem Osten einschränken.

Wir sollten stets bemüht sein, Maßnahmen zur Unterstützung des polnischen Arbeitsmarktes gegenüber anderen EU-Mitgliedsstaaten zu ergreifen. Die Änderungen in der Migrationspolitik Deutschlands haben gezeigt, wie wichtig die Arbeitsmigration für die Wirtschaft und Bevölkerungspolitik jeden europäischen Staates ist.

Viel Spaß beim Lesen.

Andrzej Korkus

Vorstandsvorsitzender EWL S.A.

 

Laden Sie den Bericht [PDF]

 

 

 

 

 

 

 

 

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